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VITA

Eine bewegliche, satt schimmernde Stimme und eine Bühnenpräsenz, der sich niemand entziehen kann. Martha Harreiter bezaubert ihr Publikum ab dem ersten Augenblick.
Von engelsgleich schwebenden Klängen bis hin zu melancholischen Traumsphären verströmt ihr Sopran Schönheit, Licht und Leidenschaft. Als Spezialistin im Kunstlied ist Martha Harreiter Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings mit Thomas Hampson. Weitere Stipendien erhielt sie von der Internationalen Sommerakademie Mozarteum mit Wolfgang Holzmair sowie der Musikakademie Tirol mit Stephan Lademann.

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Während der Bühnen-Abstinenz aufgrund der Schutzbestimmungen zur Eindämmung des Corona-Virus hielt Martha Harreiter über Hauskonzerte mit Klavier und Viola da Gamba aus ihrem Wohnzimmer singenden Kontakt zu ihrem Publikum. Sie engagierte sich in Thomas Hampson’s World of Song auf IDAGIO für vergessene weibliche Komponistinnen, deren hochqualitative Kunst und Bedeutung für die Liedszene. Außerdem widmete sich der Erarbeitung neuer Liedprogramme und der Entwicklung interdisziplinärer Kunstprojekte, welche seit 2021 zu sehen sind.

Die nächsten Konzerte 2022 umfassen Kammermusik mit Joseph Avila und Nora 

Romanoff-Schwarzberg im Frühling und die zweite Auflage des Kammermusikfestivals 

Joie de vivre im Juli, wo die Sopranistin mit eine Auswahl von französischen “Mélodies” auftreten wird. Weiters wird Martha Harreiter 2022 mit dem schwedischen Pianisten Daniel Beskow mit einem neuen klassischen Lied-Programm zu hören sein. Regelmäßige Solomessen und geistliche Konzerte runden die neu erblühende Konzertsaison ab.

 

Martha Harreiter debütierte auf der Bühne des Theater an der Rott (Bayern, Deutschland) mit Jacques Offenbachs „Pariser Leben“. Dort sang sie auch in einer szenischen Fassung von Carl Orffs „Carmina Burana“. Mit der Russischen Philharmonie unter Sergey Tararin gastierte sie 2017 mit der Uraufführung der Oper „Anna Karenina“  von Larry Coryell in Kaluga (Russland). Im Oratorienfach sang Martha Harreiter u.a. Wolfgang Amadeus Mozarts Große Messe in c-Moll unter der Leitung von Erwin Ortner im Dom zu Sankt Pölten, Mozarts Krönungsmesse mit dem Vienna Ensemble und Felix Mendelssohns Hymne “Hör mein Bitten” für Solo-Sopran in Konzerten in Wien und Stockholm. Für 2019 folgte Martha Harreiter einer weiteren Einladung des Theater an der Rott, wo sie in einer Offenbach-Revue unter Caspar Richter auftrat. Im Frühling 2020 stand ihr Debüt bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk bevor. Die Produktion der Oper "Dido and Aeneas" von Henry Purcell unter der Leitung von KS Michael Schade mit dem Concentus Musicus Wien musste aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschoben werden.

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Als besondere Herzensangelegenheit bezeichnet Martha Harreiter den Liedgesang. Sie trat mit Liedprogrammen von Frühbarock über Klassik, Romantik bis hin zur Moderne in Wien, Salzburg, Heidelberg, Berlin und zahlreichen weiteren Orten auf. Dabei arbeitete sie, u.a. mit den Liedbegleitern Stephan Matthias Lademann, Markus Hadulla, Ammiel Bushakevitz, Yuto Kiguchi, Joseph Avila, Stephen Delaney and Daniel Beskow. Gemeinsam mit der Gambistin Maria Danneberg musiziert Martha Harreiter im Duo.

Die gebürtige Grazerin studierte zunächst bei Horiana Branisteanu am Salzburger Mozarteum und bei Christa Ratzenböck an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sie schloss ihr Studium 2018 bei Rannveig Braga-Postl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Sie arbeitet seither mit der Sopranistin Julie Kaufmann in Berlin und mit Tanya Aspelmeier in Wien. Martha Harreiter besuchte zahlreiche Meisterklassen, u.a. mit Thomas Hampson, Wolfgang Holzmair, Graham Johnson, Emma Kirkby und Helene Schneiderman. Sie studierte Barockgesang mit María Cristina Kiehr und bildete sich im Bereich der historischen Aufführungspraxis fort, wozu sie u.a. mit Stefan Gottfried und KS Michael Schade arbeitete.

Martha Harreiter absolvierte ein Studium für Gesangspädagogik mit Abschluss der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Während ihres Studiums war Martha Harreiter Stipendiatin der Privatstiftung “Vita Activa”, welche Konzerte in Altenheimen und Pflegeeinrichtung in und um Wien organisiert. Seit Studienabschluss engagiert sich Martha Harreiter in der internationalen Initiative “Living Opera” für Sänger*innen. Zusätzlich schloss sie das Studium der Rechtswissenschaften in Salzburg mit Auszeichnung ab. 

Ihre Freizeit verbringt Martha Harreiter mit Arbeit am familieneigenen Bauernhof. Sie liest gerne Gedichte von R.M. Rilke – am liebsten an einem lauen Sommertag unter einer großen, schattigen Baumkrone.

Frühling 2022